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Ich bin seit Februar 2013 Vegetarierin. Ich ziehe das durch und fühle mich wunderbar dabei. Es fällt mir nicht schwer und mir fehlt überhaupt nichts.

Zuvor hatte ich dieselbe Ausrede wie sie viele Andere auch haben, obwohl ich oft schon daran gedacht hatte, auf Fleisch und Wurst zu verzichten. "Es ändert sich eh nichts, wenn ich Vegetarier werde! Auf Einen kommts nicht an.". Irgendwann ist mir aber klar geworden, dass sich erst Recht nichts ändern wird, wenn ich nicht selbst anfange, was zu ändern. Man darf nicht warten, bis Andere was tun. Man muss selbst was tun, wenn man sich an Dingen stört. Sonst ändert sich wirklich nichts.

Mich stört es sehr, dass Tiere ausgebeutet und unter miesen Bedingungen gehalten werden und nach nur ein paar Monaten Lebenszeit geschlachtet werden. Ich kann es nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren, so etwas zu konsumieren. Mich stört jegliche Form der Tierquälerei.

Ich hab Tendenz zum Veganismus und ziehe das seit meinem Vegetarierdasein auch schon wochenweise durch. Meine Überzeugung ist eigentlich der Veganismus. Wenn man nur nicht so sehr an die ganzen Produkte gewöhnt wär. Natürlich ist das auch eine Ausrede. Aber ich gebe mein Bestes um in naher Zukunft ganz vegan zu sein.

Jedes Tier und jedes Lebewesen ist ein Geschenk, wie ein Menschenkind. Niemand hat das Recht, eine andere Spezies zu missbrauchen. Alle Lebewesen haben Rechte und Gefühle.
Es gibt schlichtweg keinen Unterschied zwischen einer Katze und einem Schwein oder einem Hund und einem Rind. Es sind alles fühlende Wesen. Alle haben eine Daseinsberechtigung. Alle haben eine Seele.

Ich sage nicht, dass man auf gar keinen Fall ein Tier töten und dann essen sollte. Man muss aber einen Unterschied machen: Ist es überlebensnotwendig oder nicht?! Natürlich haben Steinzeitmenschen Tiere gejagt und gegessen. Was aber in der heutigen Zeit passiert, das ist absolut unwürdig jedem Tier gegenüber, und vor allem ist es unnötig. Stichwort Massentierhaltung. Millionen Tiere werden tagtäglich geschlachtet, nachdem sie ein unwürdiges, kurzes Leben lang in viel zu engen, dreckigen Käfigen oder Ställen gehalten wurden, teils im eigenen Kot stehend, teils können sie sich gar nicht bewegen, teils sehen sie nie Tageslicht. Das ist die uns eingetrichterte "Normalität"... Für mich ist das alles Andere als normal. Das ist Ausbeutung. Missbrauch. Missachtung.

Junge Kälber werden ihren Müttern sofort nach der Geburt entzogen, damit der Mensch die Milch abzapfen kann für seine eigene Gier nach Milch, Joghurt und Käse. Das Kalb bekommt dann Milchersatz. Kalb und Kuh leiden. Kühe werden als Gebär- und Milchmaschinen gehalten und, wenn sie nicht mehr taugen, geschlachtet.
Säue werden als Gebärmaschinen ohne Bewegungsspielraum auf hartem Boden gehalten. Die Ferkel werden ohne Betäubung kastriert und nach ein paar Monaten Mast geschlachtet.
Hühner werden auf engstem Raum ohne Licht gehalten, gemästet, die Schnäbel werden gestutzt. Männliche Küken werden direkt vom Fließband in den Schredder befördert.
Lämmer und Kaninchen werden vor den Augen ihrer Eltern oder Leidensgenossen grausam getötet, während die Angst in deren Augen ins Unermessliche steigt.
Das sind nur die gängigsten Beispiele.

Meine Kollegin sagt immer, man dürfe sich sowas halt nicht ansehen und nicht daran denken... Aber warum nicht?? Wenn man das nicht erträgt, dann muss man eben Konsequenzen ziehen!!!!! Die Wenigsten tun es. Die Meisten schauen weg und wollen nicht wahrhaben, dass sie selbst zu dieser "Schweinerei" beitragen, und essen fleißig weiter ihre Salami und ihr Steak, was so lecker aussieht, wo aber so ein Ekel dahintersteckt. Und alle wissen es trotzdem.
Meine andere Kollegin isst aus Prinzip kein Pferd und kein Kaninchen. Warum nicht?? Was ist an den Tieren anders? Wo ist der Unterschied? Sind sie süßer? Sind sie "Haustiere"? Haben sie was Besseres verdient als Schweine? Es ist mir rätselhaft...

Ich will niemanden bekehren. Es muss jeder selbst entscheiden. Ich setze mich auch mit Fleischessern an einen Tisch. Aber wenn ich Anregungen geben kann, stehe ich gerne zur Verfügung. Ich bin überzeugt, dass ich die richtigste Entscheidung überhaupt getroffen habe.

Ich bin seit November 2014 endlich Peta-Fördermitglied. Es ist nur ein kleiner Beitrag, aber es ist mein Beitrag, der mir selbst möglich ist. Ich weiß, ich tue was Gutes.
Ich habe auch letztens an eine andere Organisation namens Animal's Equality einen Betrag gespendet und würde es jederzeit wieder tun.

Ich bin gegen jede Art von Tierquälerei. Dazu zählen auch Tierversuche und die Pelz- und Lederindustrie, dazu zählen Zirkusse und Zoos. Ich versuche auch bei Kosmetik und Hygieneprodukten auf vegane Inhaltsstoffe zu achten.

In der heutigen Zeit gibt es tausende Alternativen, die schonender und vor allem tierfreundlich sind. Wir müssen nicht auf die Jagd gehen. Vor allem können wir auch ohne Fleisch überleben. Und wir können uns nicht mit einem fleischfressenden Löwen vergleichen, wie das viele Fleischesser gern tun, um ihren Fleischkonsum zu rechtfertigen. Der Mensch hat sich weiterentwickelt und schon lange seinen ursprünglichen Trieb verloren, während die Tiere ihn noch haben. Und deshalb ist es in Ordnung, wenn Tiere jagen und andere Tiere töten und essen. Aber der Mensch hat seine Macht missbraucht und richtet ein grausames Blutbad enormen Ausmaßes an, was längst nicht mehr als überlebensnotwendige Nahrungsbeschaffungspraktik durchgehen kann.




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